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LASERHEAD by NIGHT LASER       CD-Rezension


WER NIGHT LASER nicht kennt, der hat die Welt verpennt!

So oder so ähnlich kann man den Erfolg der mittlerweile in Hamburg lebenden Musiker kurz beschreiben.

Ursprünglich kommen die Jungs aus Braunschweig wo Sie auch mindestens einmal im Jahr zum Power tanken aufspielen. Ob im B58 zur Laser Night oder im legendären Schabreu, diese Gigs sind immer ausverkauft und Partygarantie. Faszinierend ist aber, dass die Jungs den 80er Jahre Glamrock und/oder Hairmetal unkompliziert, glaubhaft und gekonnt in die Gegenwart transferieren. Das liegt daran, dass man Ihnen den Spaß auf der Bühne ansieht und alle Bandmitglieder dafür leben und hart arbeiten.

Bereits auf Ihrem Debütalbum „Fight for the night“ liesen die Künstler um Benno keine Zweifel daran, wo der Weg hingehen sollte. Unzählige Liveauftritte sorgten in der Szene dafür, dass NIGHT LASER nun mehr als ein Geheimtip sind. „Laserhead“ wurde wie erwartet die Steigerung Ihres ersten Albums. Auffällig ist, dass die Titel musikalisch noch ausgefeilter sind und für mein Empfinden die meisten Songs mehr an Fahrt aufgenommen haben, was der geneigte „NIGHTFIGHTER“ (NightLaser Fan Club) bei den Konzerten schon zur Kenntnis nehmen durfte. Auch bei „Laserhead“ spielen sich die Vier abwechslungsreich durch die Facetten Ihres Genres, und beim Hören des Silberlings kommt keine Langeweile auf. Obwohl das musikalische Fundament der 80er den Songs einen hohen Wiedererkennungswert gibt, kommen die Titel leicht und interessant beim Hörer an. Nehmen wir uns mal zwei Titel heraus.

Mit Manta ist weniger der Rochen als das Kultauto der 70er/80er gemeint. Eigentlich ist bei einem NIGHT LASER Konzert immer Party angesagt, aber glaubt mir, mit diversen Tempiwechseln blasen die Jungs hier zum Hallali und dürften auch den einen oder anderen Metalhead in den circlepit auf die Tanzfläche bitten. Viele der Titel folgen einem einfachen aber erfolgreichen Prinzip: Hallo Wach Intro > Strophe> Refrain> Solo > Refrain > Strophe > Finale und gut. Hannes Magic Guitar, der Bass von Rob, die treibende Kraft Max hinter der Schießbude und der Gesang von Benno garantieren das dieses Prinzip funktioniert. Benno beweist einmal mehr das er seine Stimme immer wieder inhaltsbezogen verwandeln kann. Ein weiteres Schmankerl sind die Mehrsatzgesangsstellen.
Und mit make me cry gibt’s dann auch eine der Balladen die auf keinen Fall fehlen darf. Das freut dann die Damenwelt und die Akteure auf der Bühne, wenn sich die Lichter im Publikum im Rhythmus bewegen.

Ein Gitarrensolo von Hannes ist immer ein Höhepunkt, von denen es hier viele gibt, und ein Schmunzeln entlockte mir der Einsatz der Kuhglocke. Mit Out of Line hat die Band ein Label gefunden, dass wie ich an die Zukunft der sympathischen Glammer glaubt. Fazit: Wer sich in die 80er Jahre zurückbeamen möchte ist mit „Laserhead“ bestens bedient. Wenn Hannes Gitarre mit Bennos Gesang einen Dialog führt, sollte der „LASERHEAD“ auch den letzten Zweifler von seiner Qualität überzeugt haben.

REZENSION zu LASERHEAD zum Download
PDF zum aktuellen NIGHT LASER Album VÖT 24. März 2017
NEBNews NIGHT LASER.pdf (928.26KB)
REZENSION zu LASERHEAD zum Download
PDF zum aktuellen NIGHT LASER Album VÖT 24. März 2017
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